| Ernährung in der Schwangerschaft |
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Die Ernährung der Mutter hat mehr Einfluss auf die Gesundheit des Kindes als man bisher angenommen hat.
Lange Zeit galt es, dass man in der Schwangerschaft für zwei essen müsse. Falsch! Und auch was und wieviel die werdende Mutter in der Schwerschaft ist, ob sie übergewichtig ist, unter Diabetes, Bluthochdruck oder Herz-Kreislauf-Krankheiten leidet, alles dies beeinflusst die Gesundheit des ungeborenen Kindes.
Eine unzureichende Mikro- und Makronährstoffversorgung während der Schwangerschaft führt zu anatomischen oder physiologischen Störungen beim Kind. Ausreichend Folsäure spielt beispielsweise eine wesentliche Rolle, um das Risiko für angeborene Herzfehler zu minimieren; die Versorgung mit Omega-3-Fettsäuren hat einen Einfluss auf die Gehirnentwicklung und somit die Intelligenz des Kindes. Auch die Stoffwechselsituation der Mutter hat einen Einfluss. Hohe Blutglukose- und Insulingehalte, verursacht durch die falsche Ernährung oder einen unbehandelten Diabetes, sowie Übergewicht prägen die neuro-hormonale Entwicklung des Kindes und fördern das Risiko für Übergewicht und Diabetes beim Kind. Der Geschmacksinn des Kindes formt sich ebenfalls im Mutterleib. Je abwechslungsreicher die Mutter isst, umso besser wird das Baby die verschiedenen Lebensmittel probieren und auch mögen, denn der Geschmack geht ins Fruchtwasser über, von dem das Ungeborene trinkt. Tipps für die richtige Ernährung in der Schwangerschaft:
Quelle: Tabula, Dezember 2009, S. 4ff |